CHRIS TILLE // WOLKEN // 2016

Momentaufnahmen Skulpturaler Kraft.

Ausgehend vom Zyklus Mono und fasziniert von der Ausdruckskraft des fotografischen
Negativs hat Chris Tille seine Kamera nunmehr in den Himmel gerichtet. Diesmal sind
es Wolkenformationen, denen er auf der Lauer liegt, um Momente ihrer Spannung
und Schönheit einzufangen. Insbesondere hat ihn die Vergänglichkeit dieser Momente
interessiert, die er auf das Bild bannt. Nicht eine Wolke gleicht der anderen, so wie kein
Moment, kein Augenblick wiederholbar ist.

 

Zugleich vermag er gerade durch das Verwenden des Negativbildes, die skulpturale Kraft der Wolkenobjekte derart eindrucksvoll hervorzuheben. Die Wolkenformationen werden auf seinen Bildern gleichwohl zum Skulpturengarten. Sie brauchen Raum und Licht und Luft. In ihrer geballten Spannung sind sie zugleich zart und fragil. Es ist das Wissen um die Vergänglichkeit einer jeder dieser Wolkenkonstellationen, die Einzigartigkeit jeder einzelnen Form, die zugleich das Fragile ausmachen. Eingefangene Augenblicke immenser Schönheit, die sich jederzeit verflüchtigen könnten, sich auflösen, davonziehen.

 

Chris Tille hat mit diesem Zyklus einen sehr persönlichen Wolkenatlas geschaffen.
Er visualisiert in hoher Ausdruckskraft seiner Bilder die skulpturale Schönheit und
Vergänglichkeit der Cumuli, Cumulonimbi und Cirrostrati.

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WOLKEN // #001
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